Samstag, 5. Dezember 2009

Highlights der Woche: Monk sagt auf Wiedersehen, Scrubs sagt nochmal Hallo und mehr

Die vergangene Woche (KW 49) durften wir Scrubs in einem neuen Gewandt wieder zurück auf den Bildschirmen begrüßen und mussten nach acht Jahren dem neurotischen Ermittler Adrian Monk lebe wohl sagen. Auch sonst gab es einige lustige und berührende Momente...

5. Der genialste Hangover:
In Californication durften wir Hank (David Duchovny) und Runkle (Evan Handler) auf einer legendären Sauftour begleiten, die fast alles beinhaltete was man sich von einem richtigen Moody-Gelage erwartet: Angefangen bei einer Kneipenschlägerei, über den Diebstahl des eigenen Erstlinkswerks aus einem Buchladen, bis hin zu einem Fast-Kopfschuss verpasst durch einen Kleinkriminellen in einem Alkladen. Stilecht wachen die beiden nach der durchzechten Nacht mit allerlei Diebesgut und frischen Tätowierungen in Hanks noch immer einäugigen Porsche 964 in Venice Beach auf.



4. Der beste Neustart: Mit einem großteils neuen Cast und einer neuen (Universitäts-)Klinik, die an eine Südstaaten Plantage erinnert, meldete sich letzte Woche Scrubs zurück. Den Produzenten ist es recht gut gelungen die Stimmung der ersten acht Staffeln in die neunte zu übertragen, aber trotzdem nicht alt zu wirken, sondern mit jungen neuen Gesichtern und einer neuen Stimme für die Show (Lucy übernimmt hier J.D.s Part) für frischen Wind zu sorgen.


3. Der berührenste Moment: Es war schon langsam an der Zeit, dass uns House, M.D. zeigt, was sich Wilson so denkt.  Die Folge die sich ganz um Wilson (Robert Sean Leonard) drehte war nicht nur interessant anzusehen, sondern ließ uns auch zum Kleenex greifen, als Greg House (Hugh Laurie) sich nahezu zärtlich mit Wilson versöhnte. Wilson wollte, dass House bei seiner Operation in der er seine Leber einen Freund spenden will an seiner Seite ist. Doch House verweigert dies mit folgender Begründung: "Wenn du stirbst, bin ich ganz alleine." Schnief.


2. Die witzigste Verwandlung: In 30 Rock wird es mit Liz Lemons (Tina Fey) Dealbreaker-Talkshow immer ernster. Deshalb überträgt sie Frank (Judah Friedlander) das Kommando über das Autoren-Team, was dazu führt, dass Frank immer mehr zu Liz mutiert. Zuerst nur vom Verhalten her - er ist für keinen Spaß mehr zu haben und denkt nur an Fristen, außerdem kriegt er Fressattacken, wie Liz. Mit der Zeit fängt aber auch sein Äußeres an immer mehr Liz zu ähneln - er verliert seine Kappe, trägt seine langen Haare im Liz-Lemon-Style, setzt eine lemonhafte Lesebrille auf, trägt eine schwarze Strickbluse und eine Handtasche für seine Skripten. Auch Liz macht eine Verwandlung durch. Sie wird von der geekigen Schreiberin zu affektierten Schauspielerin, die einer Mischung aus Jenna und Gollum ähnelt. Die Verwandlung gipfelt darin, dass sich Autoren Liz mit Schauspieler Liz ein ziemlich seltsames Gefecht im Spiegel liefert, das direkt aus dem Exorzisten stammen könnte.



1. Der neurotischte Abschied: Vergangene Woche hieß es auch Abschied nehmen von einem alten Bekannten. Sein Name Adrian Monk (Tony Shaloub). Der Neurotiker per excellence hatte uns acht Jahre lang den einen oder anderen witzigen Moment geschenkt. Den Produzenten ist es gelungen Monk den "Sonnenuntergang entgegen reiten" zu lassen, wobei er einige seiner Neurosen behalten durfte, aber nichts so ernstes, dass wir uns Sorgen machen müssten, dass er in Zukunft nicht zurecht damit kommt (Also so ziemlich der Status in dem wir ihn 2002 kennen lernten). Mit seiner Lösung des Mordfalls seiner Frau Trudy und der Möglichkeit sein verbleibendes Trudy-Trauma zusammen mit ihrer Tochter zu überwinden, hat die Serie einen Weg gefunden ihn auf einen glaubhaften Pfad hin zu einem neuen Monk zu bringen, der besser mit seinen Neurosen umgehen kann, ohne ihn auf eine unglaubwürdige Art und Weise völlig von ihnen heilen zu wollen.



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