Samstag, 7. April 2007

Stirbt Tony im 'Sopranos' Finale?

Er ist dick, kahlköpfig, atmet schwer und hat ein explosives Gemüt. Die Rede ist von Mafiaboss Tony Soprano. In den nächsten Wochen wird sich entscheiden, ob er leben oder sterben wird.

Tony war der erste einer Reihe von Antihelden, die den Fernsehschirm eroberten. Ein Charakter, der korrupt ist, manchmal sogar mörderisch. Trotzdem oder gerade deshalb wird er von zahlreichen Fans der Fernsehserie The Sopranos verehrt.

Nun endet die Serie nach sechs Staffeln und die ganze Welt will wissen ob Tony zugrunde geht oder ins Zeugenschutzprogramm gerettet wird. Wird Tony, der Boss einer Gangsterfamilie aus New Jersey zuletzt lachen, oder wird Recht und Ordnung über all seine Intrigen und Verbrechen siegen?

Ein Merkmal der Serie war immer, dass es schwer war die guten von den bösen Buben zu unterscheiden. Tony, der von James Gandolfini gespielt wird, lebt in einer Welt in der er niemanden trauen kann, nicht einmal seiner eigenen Mutter (Sie und einer von Tonys Onkeln wollten ihn in einer Intrige töten).

Robert Thompson, Medienwissenschaftler an der Syracuse Universität sagt über die Persönlichkeit von Tony:

Er ist ein liebenswerter Mörder zum Knuddeln, das hat ihm eine große Anhängerschaft gebracht. Die Serie dreht sich nur um üble Kerle, Leute deren Herz moralisch korrumpiert ist. Aber diese werden so dargestellt, dass wir uns wirklich mit ihnen identifizieren können.

Terence Winter, einer der Autoren der Serie, bringt nicht viel Licht in die Frage wie die Serie wohl enden werde. Er meint:


Wir sind darauf eingeschworen das Ende geheim zu halten. Und in Wahrheit wollen die Fans das Ende auch gar nicht wissen. Sie wollen es am Bildschirm sehen und genießen egal was auch passiert.




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Freitag, 6. April 2007

Die anderen Columbos

Die wenigsten wissen, dass Peter Falk nicht der erste war der Inspektor Columbo dargestellt hat.

Schon 1960 tauchte die Rolle des Inspektor Columbos in einer Folge der Live TV Show The Chevy Mystery Show auf. Damals wurde Columbo von dem Charakterschauspieler Bert Freed gespielt.

Freed trug damals auch einen zerknautschten Mantel und rauchte Zigarre, aber spielte die Rolle etwas weniger schrullig als Falk. Trotzdem ist der Charakter leicht als Columbo wieder zu erkennen. Er verwendete, wie Falk's Columbo, Verwirrtaktiken bei der Aufklärung des Falles. Der Aufbau der Folge war auch ähnlich, den späteren Columbo Episoden.


Bert Freed:


Das Fernsehspiel wurde 1962 fürs Theater adaptiert. Der Name des Stückes war Prescription: Murder und der renommierte Schauspieler Thomas Mitchell übernahm die Rolle des Lt. Columbos. Mitchell war Oskarpreisträger und spielte unter anderem den verrückten Vater von Scarlett O'Hara in Vom Winde verweht.

Mitchell spielte Columbo so überzeugend, dass Columbo von einer Nebenrolle zum Star des Stückes wurde. Leider war Columbo seine letzte Rolle, da er während das Stück auf Tour war im alter von 70 Jahren verstarb.


Thomas Mitchell:


Schließlich wurde 1968 das Theaterstück in einem Fernsehfilm verfilmt. Die Drehbuchautoren wollten Lee J. Cobb oder Bing Crosby in der Rolle sehen. Cobb war nicht verfügbar und Crosby lehnte ab. Regisseur Richard Irving überzeugte die Autoren schließlich Peter Falk den Job zu geben, obwohl er nach ihren Vorstellungen zu jung für die Rolle war. Der Fernsehfilm und der Charakter des Columbos als solches waren so erfolgreich, dass ab Herbst 1971 die Ausstrahlung der beliebten Fernsehserie beginnen konnte.



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Dienstag, 3. April 2007

Scotty tritt seine letzte Reise an

Die sterblichen Überreste von James Doohan, der Montgomery "Scotty" Scott, den Chefingenieur des Raumschiff Enterprise gespielt hat, werden nächstes Monat ins Weltall geschossen.

Der kanadische Schauspieler, der durch den Ausspruch "Beam me up Scotty" Einzug in die Populärkultur gehalten hat, starb vor zwei Jahren im Alter von 85 Jahren.


Das Unternehmen Space Services Inc. hat einen Teil der Asche des Stars in eine Rakete in Las Cruces, New Mexico packen lassen, die am 28. April in den Weltraum starten soll. Doohans Überreste sollten bereits vor zwei Jahren ihre Reise antreten, aber der Start der Rakete musste wegen Problemen abgebrochen werden. Die Asche von rund 200 weiteren Personen, unter ihnen die des Astronauten Gordon Cooper werden bei diesem Flug ins All geschickt.


Schon 1997 brachte die gleiche Firma die Überreste von Gene Roddenberry, den Erfinder von Star Trek ins All.


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Sonntag, 1. April 2007

7-Eleven wird zu Kwik-E-Mart

Die Handelskette 7-Eleven geht einen außergewöhnlichen Promotion-Deal mit 20th Century Fox ein. Es ist geplant elf 7-Eleven Stores in den USA so umzugestalten, dass sie wie der Kwik-E-Mart aus den Simpsons aussehen.

Wie in dem Laden, der in der Serie von Apu Nahasapeemapetilon geführt wird, soll es Krusty-Os Zerealien, Buzz Cola und Squishees zu kaufen geben.

Die originelle Aktion soll dazu dienen den im Juli startenden Simpsons Kinofilm zu bewerben.



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