Dienstag, 12. Jänner 2010

Barney's Suit Song


In der 100. Episode von How I Met Your Mother trat nicht nur Rachel Bilson auf, es gab auch einen sehr wichtigen Hinweis auf die Identität der Mutter und wir durften einem wunderbar witzigem Barney Stinson Anzug-Song lauschen, der von einer tollen musicalhaften Choreografie untermalt wurde. Aber seht selbst:





(irgendwie spiegelverkehrt, aber die einzige vollständige Version, die aufzutreiben war.)

Hier noch das Making-Of:



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Montag, 11. Jänner 2010

Spin-Offs: Ein Führer durch die Welt der Ableger

Spin-Offs sind die Kinder erfolgreicher Fernsehserien. Nicht immer ist ihnen ein ähnlicher Erfolg gewährt, wie ihren Serienmüttern, doch der eine oder andere Ableger überstrahlt das Original bei weitem. Auf der negativen Seite ist sicher Joey zu nennen, das Friends-Spin-Off, das einfach dem Vergleich mit seinen Wurzeln nicht standhalten konnte. Auf der positiven Seite fällt spontan Boston Legal ein, die grandios eigenständige Fortsetzung von The Practice. Boston Legal ist eben kein "abnehmendes Interesse" Spin-Off, wie Joey, sondern eher ein "zweiter Akt, ganz anders als der erste" Spin-Off. Was soll das heißen? Wird alles im unten stehenden Artikel erklärt, der die sechs Hauptkategorien, in die man Spin-Offs einteilen kann, vorstellen soll.

Das "verdeckte" Spin-Off

Als Frasier endete hat es sich nicht wie das endgültige Ende von Cheers angefühlt, weil Frasier sich deutlich genug von der Serie, die seinen Titelcharakter einführte abgrenzte. Ähnlich sehen wenige in  Family Matters (Alle unter einem Dach) eine Verlängerung der Ursprungsserie Perfect Strangers (Ein Grieche erobert Chicago) oder Daria als Cousine von Beavis and Butt-head. Erzeugt die Nennung von Models Inc. eine direkte Assoziation mit Melrose Place? Oder Melrose Place mit Beverly Hills 90210? Good Times mit Maude? The Facts of Life mit Diff'rent Strokes? Nicht wirklich, weil ein verdecktes Spin-Off einen wiederkehrenden Charakter einer bekannten Serie her nimmt und in eine neue Situation steckt, in der er für sich alleine stehen oder fallen kann.




Das "abnehmende Interesse" Spin-Off

Joeys härteste Konkurrenz als Sieger in dieser Kategorie ist AfterMASH, der infame M*A*S*H Ableger, der eineinhalb Staffeln überlebte, als sich Amerika mit dem Verlust seiner Lieblingsserie abfand, indem es eine Handvoll der regulären M*A*S*H-Charaktere beobachtete, wie sie in einem Veteranen Krankenhaus herumlungerten. (Wenigstens war es erfolgreicher als ein anderes M*A*S*H-Spin-Off mit dem Namen W*A*L*T*E*R, das niemals über die Pilotfolge raus kam.) Ein weiteres Beispiel für ein abnehmendes Interesse Spin-Of: A Different World (College Fieber), das Denise Huxtable aus der Cosby Show nahm und sie ans College schickte, weit weg von Bill Cosbys wohlig eigenartigen Humor.


Das "zweiter Akt, wie der erste" Spin-off

Archie Bunker's Place war im Grunde All In The Family Teil II; Carroll O'Connor stand hinter einer Bar anstatt in einem bequemen Stuhl zu sitzen, aber sein Charakter verbrachte seinen Tag trotzdem damit herumzumurren. Die anderen All In The Family Spin-offs – Maude und The Jeffersons – waren dann auch nicht mehr als kleine Variationen des gleichen Konzepts, das aus voreingenommenen Großmäulern Helden machte. Ein anderes Beispiel ist Laverne & Shirley das im Grunde Happy Days in Downtown Milwaukee statt in der Vorstadt war. Für The Golden Palace, kaufte sich die Besetzung von The Golden Girls (ohne Bea Arthur) ein Hotel, aber kämpften weiterhin mit den Problemchen des hohen Alters.





Das "zweiter Akt, ganz anders als der erste" Spin-Off

Eine Zeit lang war es in den 70ern bei TV-Produzenten populär beliebte Sitcom-Charaktere aus ihrem gewohnten Habitat zu nehmen und sie in neue Genres einzupflanzen. Das beste Beispiel dafür ist Trapper John, M.D. Pernell Roberts ersetzte 1979 Wayne Rogers als M*A*S*H Chirurg und widmete sich dann im Ableger den medizinischen Problemen in San Francisco. Auch in Lou Grant, setzt Ed Asner seine Rolle als grantiger Journalist aus der Mary Tyler Moore Show in einem neuen Setting in L.A. fort. Außerdem wäre hier The Brady Bunch Variety Hour zu nennen, die die Brady-Sitcom als Sing- und Tanzshow wiederbelebte, was so einprägsam mies war, dass selbst die Simpsons diesem Phänomen eine ganze Folge Parodie widmeten. In jünger Zeit fallen neben dem oben genannten Boston Legal auch der Grey's Anatomy-Ableger Private Practice in diese Kategorie.


Das "vergessene" Spin-Off

Empty Nest – ein Spin-off von The Golden Girls – ist lang genug gelaufen, dass man es nicht wirklich als "vergessen" bezeichnen kann, aber das Spin-Off dieses Spin-Offs mit dem Titel Nurses ist es ziemlich sicher. Und als ob The Brady Bunch Variety Hour  nicht genug gewesen wäre, bekamen die Bradys mit The Brady Brides, mit einem Gutteil des alten Casts, der sich mit den Herausforderungen der Pubertät auseinandersetzte, eine dritte vergessene Inkarnation. Ein weiteres Beispiel für ein vergessenes Spin-Off ist The Art of Being Nick, eine Serie die sich um Scott Valentins Charakter aus Family Ties (Familienbande) drehte und Seinfelds Julia Louis-Dreyfus erste Rolle nach Saturday Night Life (SNL) war. Nach dem Pilot wurde der Ableger eingestampft.



Das "One-off" Spin-off


Der heimtückischste und häufigste Spin-Off Typ, ist der sogenannte One-off-Ableger. Dabei werden Charaktere in einer lang laufenden Serie eingeführt, nur für den Zweck ein Spin-Off mit ihnen zu starten. Robin Williams debütierte mit seinem Mork & Mindy (Mork vom Ork) Alien in Happy Days (das seinerseits ein Spin-Off von Love, American Style war), Diff'rent Strokes bekam einen Besuch vom zukünftigen Hello, Larry Radiomoderator McLean Stevenson, und niemand wusste warum die Growing Pains (Unser lautes Heim) Kinder so ein Naheverhältnis mit ihrem Football-Coach hatten, bis der die Stadt verließ, um bei Just The Ten Of Us (Chaos hoch zehn) aufzutauchen. Als Green Acres startete, waren die ersten paar Monate der Handlung ein Crossover mit Petticoat Junction. Und in einem der seltsameren One-Offs, der Hippie-Kindertagesstätten-Komödie Day By Day (Julia-Louis Dreyfus' zweiter signifkanten post-SNL Rolle) wurde in der zweiten Staffel offenbart, dass die Serie Teil des Family Ties Universums ist.





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Freitag, 8. Jänner 2010

'The Wire' Opening Credits / Eröffnungssequenz

The Wire ist in vieler Hinsicht eine ganz außergewöhnliche Serie, auch was die Eröffnungssequenz betrifft. So wurden die Intros an das in der jeweiligen Staffel untersuchte Milieu von Baltimore angepasst. Das geht soweit, dass sogar die Titelnummer Way Down in the Hole in jeder Staffel variiert wird. Ursprünglich wurde der von Blues und Gospel inspirierte Song von Tom Waits für sein Album Franks Wild Years aus dem Jahr 1987 aufgenommen.

Die Opening Credits der ersten Staffel, zeigen Details aus dem Alltag der Drogenszene von Baltimore und Way Down in the Hole wird von The Blind Boys of Alabama perfomed.



In der zweiten Staffel verlagert sich der Fokus auf die Welt der Hafenarbeiter. Und so sieht man auch im Intro dieser Staffel Container, Taue und Schiffe. Diesmal bekommt man die Originalversion von Tom Waits zu hören.



Staffel drei konzentriert sich auf Baltimores Politikerkaste, was sich auch in der Eröffnungssequenz niederschlägt. Aufnahmen von Gebäuden der Stadtregierung, Spatenstiche etc. Die Way Down in the Hole Version kommt diesmal von den Neville Brothers.



In der vierten Staffel lernen wir das Schulsystem näher kennen. Kinder, Schulbusse, Ringelspiele, aber auch Themen aus den vorherigen Staffeln prägen diesen Vorspann. Die Interpretation des Titelsongs erfolgt diesmal durch eine weibliche Stimme, nämlich der von DoMaJe.



In der fünften und letzten Staffel tauchen wir ins Zeitungswesen von Baltimore ein. Dementsprechend sieht man in den Credits Detailaufnahmen aus dem Redaktionsalltag, Druckerpressen und Kolporteure. Way Down in the Hole wird diesmal von Steve Earle interpretiert.


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Donnerstag, 7. Jänner 2010

Das Volk hat gewählt

Die 36. People's Choice Awards wurden gestern Nacht im Nokia Theatre in L.A. vergeben. Neben Film und Musik wurden auch im Bereich Fernsehen die Lieblinge des Publikums gekürt. Folgende Serien und Seriendarsteller (Fett) hatte das Wahlvolk dieses Jahr besonders lieb:



Beliebtestes TV Drama

CSI: Crime Scene Investigation
Grey's Anatomy
House
Lost
NCIS




    Beliebteste TV Comedy 
     
    The Big Bang Theory
    Desperate Housewives
    How I Met Your Mother
    The Office
    Two And A Half Men



      Beliebtester TV Drama Darsteller

      Hugh Laurie
      Kiefer Sutherland
      Mark Harmon
      Matthew Fox
      Patrick Dempsey



        Beliebtester TV Drama Darstellerin
         
        Anna Paquin
        Blake Lively
        Jennifer Love Hewitt
        Katherine Heigl
        Mariska Hargitay




          Beliebtester TV Comedy Darsteller

          Alec Baldwin
          Charlie Sheen
          Jim Parsons
          Neil Patrick Harris
          Steve Carell 




            Beliebteste TV Comedy Darstellerin
             
            Alyson Hannigan
            America Ferrera
            Amy Poehler
            Eva Longoria Parker
            Tina Fey



              TV Serie mit dem größten Suchtfaktor
               
              Dexter
              Gossip Girl
              The Hills
              The Secret Life of the American Teenager
              True Blood




                Bestes neues TV Drama

                FlashForward
                The Good Wife
                NCIS: Los Angeles
                V
                The Vampire Diaries



                  Beste neue TV Comedy
                    Accidentally on Purpose
                    The Cleveland Show
                    Cougar Town
                    Glee
                    Modern Family




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