Mittwoch, 7. November 2007

'Desperate Housewives' vorübergehend eingestellt

Der Drehbuchautorenstreik fordert seine ersten Opfer: Die Produktion an Desperate Housewives wird mit dem heutigen Tag auf unbestimmte Zeit eingestellt.

Damit wird es in den USA vorerst nur noch drei Episoden zu sehen geben, bevor die laufende vierte Staffel zu einem abrupten Ende kommt.

Die letzte abgedrehte Folge (Episode 9, Staffel 4) handelt von einem Tornado der die Wisteria Lane mit voller Wucht trifft und einen der Charaktere als Todesopfer fordert (Es wurde bereits eine Begräbnisszene abgedreht).

Desperate Housewives Schöpfer und oberster Drehbuchautor der Serie, Marc Cherry hat die Produktion der Fernsehserie eingestellt und protestiert nun mit seinen Schreiberkollegen vor den Disney Studios.

Eva Longoria, die die Autoren dienstags mit Pizzen versorgt hat, hat angekündigt Marc Cherry am Donnerstag bei seinem Protestmarsch zu unterstützen, nachdem heute Mittwoch die Produktion der Serie eingestellt wurde.

Casting Agenturen haben schon begonnen für die zehnte Episode der Staffel Nebencharaktere zu suchen, da aber Marc Cherry und seine Co-Autoren, die den Feinschliff an dem Skript noch nicht vorgenommen haben, nicht mehr zur Verfügung stehen, dürfte die neunte Folge die letzte auf unbestimmte Zeit sein.

Jedenfalls ist es noch zu früh für Desperate Housewives Off-Air zu gehen. Deshalb bleibt zu hoffen, dass Drehbuchautoren und Produzenten ehest bald zu einer Einigung kommen.

Zum Abschluss ein sehr emotionales Video von Eva Longorias Besuch bei den Streikenden:



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Montag, 5. November 2007

Hollywoods Drehbuchautoren sind im Streik

Hollywoods Film- und Fernsehautoren sind ab heute in einem unbefristeten Streik, nachdem Verhandlungen mit den Produzenten erfolglos endeten.

Der erste Streik der Writers Guild of America seit fast zwei Jahrzehnten, dürfte gravierende Folgen für die amerikanische Unterhaltungsindustrie haben, so werden die Late Night Shows, wie The Tonight Show With Jay Leno und Late Show With David Letterman unverzüglich Off-air gehen müssen, da sie auf Witzen zu aktuellen Ereignissen basieren, die eben von Schreiberlingen und nicht von Showmastern erdacht werden.

Das Drehbuchmaterial für Seifenopern dürfte noch bis Ende des Jahres reichen. Sollte der Streik bis dahin nicht beendet sein, werden sich die Zuschauer wohl mit Wiederholungen zufrieden geben müssen. Bei Serien sieht es ähnlich aus, die meisten Handlungsstränge sind bis Jänner oder Februar vorgeschrieben, danach wäre auch hier das Ende der Fahnenstange erreicht.

Grund für den Streik sind nicht erfüllte Forderungen der Drehbuchautoren nach höheren Beteiligungen am DVD-Verkauf, bzw. dem Vertrieb über das World Wide Web.

Die wirtschaftlichen Schäden bei einer längeren Streikdauer dürften sich auf mehrere hundert Millionen US-Dollar belaufen. Der letzte derartige Streik fand 1988 statt und dauerte 22 Wochen. Damals betrug der Schaden um die 500 Millionen US-Dollar. Ökonomen befürchten bei einem gleichlangen Streik in der heutigen Zeit einen Verlust von über einer Milliarde US-Dollar.


Nun bereiten sich die Autoren auf einen Protestmarsch vor allen großen Studios und Networks, wie Walt Disney, ABC network, Warner Bros., Paramount Pictures, CBS, und Fox, vor.


Manche Autoren stecken in einem besonderen Dilemma, da sie nicht nur die Drehbücher schreiben sondern die Serien auch produzieren. So sagt Spike Feresten, ehemaliger Seinfeld Produzent/Autor, der nun eine eigene Talkshow bei Fox hat:


Ich muss herausfinden wie ich mich selbst bestreiken und gegen mich protestieren kann! Wie beschmeißt man sich selbst mit Eiern? Wie kann das funktionieren?




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Samstag, 3. November 2007

Der schrägste Serien-Vater

Der Fernsehserien Blog hat den schrägsten TV-Vater der Seriengeschichte gesucht und hat ihn dank eurer Wahlbeteiligung nun auch gefunden. And the winner is:

Al Bundy (Ed O'Neill) , der berühmteste Schuhverkäufer aller Zeiten, der auch zehn Jahre nach dem Ende von Eine schrecklich nette Familie kein Fünkchen seines Charmes eingebüßt hat - wie das Wahlergebnis zeigt.


Die silber Medaille ging an einen gelben Familienvater, der gerade mit seinem Spiderpig die Kinos unsicher gemacht hat. Sein Name: Homer J. Simpson


Und Platz drei ergatterte Hal (Bryan Cranston) aus Malcolm mittendrin, seines Zeichens Vater von fünf Söhnen, der immer nur Schabernack im Kopf hat und für seine Rollschuhkünste bekannt ist.


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Freitag, 2. November 2007

'Prison Break' Star wandert für 40 Monate ins Gefängnis

Wie berichtet hat der Prison Break Schauspieler Lane Garrison einen Autounfall unter Alkohol- und Kokaineinfluss verursacht, bei dem ein 17-jähriger getötet wurde und zwei weitere Teenager verletzt wurden.
Nun wurde Garrison zu einer Haftstrafe von drei Jahren und vier Monaten verurteilt.

Der 27 Jahre alte Garrison, der nachdem er mit 17 sein Zuhause verlassen hat, ein Jahr bei Jessica Simpson und ihrer Familie lebte, spielte in Prison Break den Charakter David "Tweener" Apolskis.

Seine Freunde und Familie versuchten vor Gericht eine Petition mit 3000 Unterschriften für eine niedrigere Haftstrafe vorzubringen, jedoch wies der Richter die Petition, als "unangemessen" ab.

Garrison hat den jungen Mann, der getötet wurde, zusammen mit seinen Freunden in einem Geschäft getroffen. Die Jugendlichen erkannten ihn von Prison Break und luden ihn zu einer Party ein.

Nachdem Garrison mit den Teenagern kurz die Party verließ, um Alkoholnachschub zu besorgen, lenkte er seinen Land Rover gegen einen Baum.



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