Mittwoch, 24. Februar 2010

William Shatner spielt Twitter-Legende

Fernsehaltstar William Shatner wird in einer Sitcom basierend  auf Shit My Dad Says, einem populären Twitter-Feed die Hauptrolle spielen.

Der Twitter-Feed hat seit seiner Einrichtung  im August 2009 über 1,6 Millionen Follower angezogen und Justin Halpern, den Mann hinter dem Account, zu einem Internetpromi gemacht.

Halpern (29) ist wieder bei seinen Eltern in San Diego eingezogen und dokumentiert mit Shit My Dad Says blumige oft profane Kommentare, die sein 73-jähriger Vater in ihren täglichen Konversationen von sich gibt. Beispiel gefällig?


Shatner war von Anfang an Favorit für die Rolle, weil seine komödiantische Ader und seine erfolgreiches Spiel mit dem gesprochenen Wort (zum Beispiel seine Interpretation von Sarah Palins Rücktrittsrede) perkeft zum Stil der geistreichen Bemerkungen von Shit My Dad Says passten. Die letzte große Rolle spielte Shatner in Boston Legal, wofür er einen Emmy erhielt. Auch hier gab er einen überzeichneten Charakter, die selbsternannte Prozessanwaltlegende Danny Crane.

Das neue Fernsehprojekt bedeutet entweder einen evolutionären Srung nach vorwärts was die Befruchtung von TV und Internet betrifft, oder das Ende der Zivilisation wie wir sie kennen. Eins ist jedenfalls sicher: mit Bill Shatner in der Hauptrolle wird das Projekt kultig wie die Hölle.


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Dienstag, 23. Februar 2010

Staraufgebot für das Nip/Tuck Finale

Am 3. März läuft die allerletzte Nip/Tuck Folge über die amerikanischen Bildschirme. Die Serie über zwei Schönheitschirurgen mit dunklen Zügen findet nach sieben Staffeln von inkonsistenter Qualität ihr Ende.

Die Produzenten setzen für den letzten Akt der Serie, die ihren Schauplatz in der fünften Staffel von Miami nach L.A. verlagerte, auf pure Star-Power. So kehrt für die letzten beiden Folgen Famke Janssen, die mit der transsexuellen Ava Moore eine der facettenreichsten Bösewichte der Serie zeichnete, nach vier Staffeln zurück. Janssen wurde durch ihre Rolle als Xenia Onatopp in James Bond: Golden Eye weltberühmt.
Weiters wurde bestätigt, dass Melanie Griffith als Mutter von Christians Troys Frau Kimba Henry zu sehen sein wird. Und auch Joan Van Ark, die für ihre Dallas-Rolle als Valene Ewing bekannt ist wird im Finale dabei sein. Eine andere Joan, nämlich Joan Rivers, spielt sich selbst. Was sehr zu Nip/Tuck passt, da man der 76-Jährigen auch im wirklichen Leben zahlreiche Schönheits-OPs ansieht.

  Famke Janssen als Ava Moore


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Dienstag, 16. Februar 2010

Die Fehler der Fernsehärzte


Die Vorbildwirkung der Fernsehdoktoren, wie Dr. House ist bekannt. Viele Zuseher beziehen große Teile ihres medizinischen Wissens aus Serien über die Götter in weiß. Doch die Fernsehärzte sind alles andere als unfehlbar, wie der ORF in einem Artikel feststellt. Darin wird auf eine Studie der kanadischen Dalhousie Universität verwiesen. Die Wissenschaftler der Uni aus Halifax untersuchten 327 Folgen von Dr. House, Grey's Antomy, Private Practice und Emergency Room in Bezug auf Erste Hilfe Maßnahmen bei epileptischen Anfällen.

Die Auswertung der 59 vorkommenden Anfälle (Was mir viel vorkommt. Kann mich nicht erinnern die Fallsucht so oft gesehen zu haben) zeigte ein ernüchterndes Ergebnis. So wurde fast jeder zweite Epilepsie-Patient falsch behandelt. Die Fernsehmediziner haben nämlich die von Krampfanfällen gebeutelten Patienten zu Boden gedrückt, versucht ihre Zuckungen einzuschränken oder ihnen etwas zwischen die Zähne geschoben - alles Handlungen von denen Experten abraten.


Nur in rund 30 Prozent der gezeigten Anfälle haben House und co. richtig gehandelt und der Person genügend Freiraum geschaffen, um sich während des Anfalls nicht selbst zu verletzten.


Link zum ORF Artikel: Ärzte rechnen mit TV-Kollegen ab


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The Office: Creed in Nordkoreanischer Propaganda

Der exzentrische Dunder Mifflin Mitarbeiter Creed (Creed Bratton) ist wirklich "creepy" und geheimnisvoll. Neustes Videomaterial wirft Licht auf seine dunkle Vergangenheit. Creed ist darin zu sehen, wie er den stereotypen Amerikaner für ein kommunistisches Regime gibt und plakative Hassparolen gegen eine "Nation von Reisfressern" abgibt, sowie Taiwan und Hong Kong hochleben lässt. Es geht nicht hervor, ob der Propagandafilm für Nordkorea oder das kommunistische China vor der wirtschaftlichen Öffnung gedreht wurde. Die Anspielung auf Taiwan lässt aber eher auf zweiteres tippen.



Creed gibt auch auf seinem Blog Einblicke in seine wirren Gedankengänge. Es lohnt sich da mal rein zu lesen :)


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